Auberginen, Eierfrucht

Anbau

Wie Auberginen anbauen, Auberginen im Garten

Da die Aubergine, auch blaue Tomate genannt, als Nachtschattengewächs mit Tomaten und Paprika verwandt ist, gelten für den Anbau die gleichen Regeln. Auberginen sollten auf jeden Fall unter Folie, im Frühbeet oder im Gewächshaus vorgezogen werden.
Wenn die Pflanzen dann angewachsen sind sollte man nur 3 bis 4 Triebe lassen und die übrigen abschneiden. Alternativ kann man die Triebe alle stehen lassen und die Fruchtansätze auf 5 Stück je Pflanze reduzieren.
Auberginen brauchen sehr viel Wasser und sehr viel Wärme.

Der Boden wird am besten schon im Herbst mit reifem Kompost versorgt. Als Zwischendüngung kann man Jauche an die Pflanzen gießen, denn die anspruchsvollen Pflanzen wollen einen humusreichen Boden. Im Laufe der Kultur sind ein bis zwei Nachdüngungen nötig.

Ernte

Die Früchte kann man ab August ernten. Dann haben sie sich violett gefärbt. Gut schmecken sie gedünstet oder überbacken.

Auberginenrezepte, lecker und gesund.

Eierfrucht

Hinweise

Die Aubergine weißt einige Bitterstoffe auf, die von den meisten Menschen abgelehnt werden. Durch Salzen der geschnittenen Frucht lassen sich diese Stoffe leicht entfernen. Das Salz wird etwa nach einer halben Stunde wieder abgewaschen und die Frucht auf Küchenpapier abgetropft. Dadurch nimmt die Frucht dann beim Braten auch nicht so viel Öl auf.
Die blauen Tomaten haben sehr wenige Kalorien. Bei den Vitaminen halten sie sich im Mittelfeld. Folsäure ist in etwas höherer Menge enthalten. Die Früchte sind aber natriumarm und kaliumreich, eine positive Eigenschaft, von der Patienten mit erhöhtem Blutdruck profitieren.