Brokkoli, Spargelkohl

Anbau

Brokkoli oder Spargelkohl

Brokkoli anbauen, Brokkoli anpflanzen

Der Brokkoli ist wesentlich pflegeleichter als der Blumenkohl. Dieses gesunde Gemüse kann man auch in kleinere Gärten anbauen, da seine bläulich-grünen Blumen immer wieder nachwachsen. Die Bodenbearbeitung und Bodenvorbereitung ist wie bei den anderen Kohlsorten.
Der Brokkoli wird im April ins Freiland gesäht. Ende Mai bis Anfang Juni werden die Pflanzen dann mit einem Abstand von 50 mal 50 cm ins Beet gepflanzt.

Ernte

Die geschlossenen grünen Blumen werden mit einem fingerlangem Stück Stiel abgeschnitten. Die Stiele haben einen feinen Geschmack wie Spargel. Da der Brokkoli aber rasch in die Blüte schießt sollte man aufpassen und nicht zu lange mit der Ernte warten.
Aus den blattachsen treiben immer wieder neue Blüten nach. Die Ernte beginnt im Juni und reicht bis weit in den Herbst hinein.
Da Brokkoli etwas Frost verträgt, kann man sogar oft noch im Winter einige Blüten schneiden.

Tip

Brokkoli zählt mit zu den gesündesten Gemüsearten. Bereits die alten Römer kannten und mochten diese leicht bekömmliche Kohlart.
Brokkoli enthält Chrom. Chrom benötigt unser Körper zum Beispiel, um das Hormon DHEA (Dehydroepiandrosteron) zu produzieren. DHEA wiederum gilt als wahrer Jungbrunnen und Schlankmacher. Es baut Fett ab und Muskeln auf, bremst den Appetit und erhöht die Wirksamkeit unserer Wachstumshormone. Daher kann man dieses Gemüse als einen ganz hervorragenden Fettkiller bezeichnen.
Außerdem enthält Brokkoli Folsäure, Ätherische Öle (Senföl), Kalium, Kalzium, Calcium, Magnesium, Natrium, Phosphor, Eisen, Kupfer, Zink, Beta-Karotin, Vitamin A, Retinol, Vitamin B1, Thiamin, Vitamin B2, Riboflavin, Vitamin B6, Pyriodoxin, Vitamin C, Vitamin E, Tocopherol.

Brokkoli regt, dank seiner Senföle, auch noch auf ganz natürliche Weise unsere Verdauung an und fängt dabei freie Radikale, Bakterien, Pilze und Krebszellen ein.
Desweiteren hilft bei folgenden Krankheiten und Beschwerden:
Bluthochdruck, Hoher Blutdruck (Hypertonie), Immunschwäche, schwache Abwehrkräfte, Abwehrschwäche, Krebs-Geschwüre, Tumor-Wachstum, Pilzinfektion, Pilzbefall, Fußpilz, Darmparasiten, Übergewicht, Fettleibigkeit, Fettsucht (Adipositas)

Therapeutische Eigenschaften:
blutdrucksenkend, immunstimmulierend, oxidationshemmend, krebsvorbeugend (antioxidativ), verdauungsfördernd