Obstbäume und Beeren

Obstbäume

Obstbäume sollten im keinem Garten fehlen. Bedingt durch die Zucht kleiner Obstbäume, besonders bei den Äpfel und Birnen, bieten sich heutzutage für jeden kleinen Garten an, eigenes Obst vom Baum zu ernten.
Obst ist gesund und sehr wichtig für die naturgemäße Ernährung und wenn dieses gesunde Obst dann sogar noch ohne Gifte biologisch aufwächst, dann kann man sein eigenes Obst wie Erdbeeren, Heidelbeeren, Johannisbeeren und Co.jederzeit pflücken und genußvoll hineinbeißen.

Baumformen und Sorten

Die Spindelbuschform ist gut für kleine und mittelgroße Gärten. Diese Form hat eine Stammhöhe von 40 bis 60 cm, wird insgesamt nur ca. 2 bis 3 Meter hoch und braucht einen Abstand von nur bis zu 3 Metern.
Mit diesen pflegeleichten Bäumchen kann man eine Fruchthecke anpflanzen. Äpfel und Birnen werden in dieser Baumform angeboten.
Diese Baumform ist auf eine bestimmte Unterlage veredelt, die verhindert, dass der Baum zu stark wächst.

Die Buschform hat eine Stammhöhe von 60 bis 80 cm und eignet sich nur für kleinkronige Obstbäume wie Sauerkirschen und Pfirsiche. Die Bäume benötigen 4 bis 5 Meter Abstand und eignen sich für mittlere Gärten.

Halb- und Hochstämme werden von 80 cm bis 180 cm groß, müssen frei stehen und brauchen viel Platz. Sie werfen viel Schatten.

Bei der Obstbaumsorte sollte auf die Lage und das Klima des Heimatortes Rücksicht genommen werden und die richtige Sorte sehr bedacht ausgewählt werden.
An dem Standort des neuen Baumes sollte im Frühjahr eine Gründungung, die den Boden tief durchwurzelt, lockert und mit Nährstoffen anreichert, eingesät werden.
Im Herbst eine Pflanzgrube für den neuen Obstbaum ausheben. Sie sollte 40 bis 60 cm tief sein und so breit, dass die Wurzeln darin bequem ausgebreitet werden können. 2 bis 3 Spaten reife Komposterde in das Loch schaufeln und die Erde damit und mit etwas Holzasche vermengen. Die Lockere Mischung einfüllen und mit einer Mulchschicht abdecken .
Die beste Pflanzzeit für Obstbäume ist der Spätherbst; Oktober oder November. Man kann aber auch im März pflanzen.
Zur Pflanzung wird die Erdmischung aus dem Loch heraus geholt und ein Pfahl, der dem Baum Halt geben soll, in den Boden geschlagen. Der Pfahl soll eine handbeit vom Stamm entfernt sein und an der Südseite des Baumes stehen.
Der Baum wird in einem Eimer gründlich gewässert und die Wurzeln werden etwas gekürzt; besonders trocknete und gequetschte Stellen werden entfernt. Dann wird der Baum in das Loch gestellt und die Erdmischung ins Loch geschaufelt. Den Stamm ab und zu rütteln damit die Erde sich setzt und es keine Hohlräume entstehen. Zum Schluss die Erde mit den Schuhen fest treten. Dann gründlich wässern.
Die Veredlungsstelle des Baumes muss unbedingt über der Erde liegen. Dann die Baumscheibe über Winte rnoch mit Laub, Stoh oder Grasschnitt zudecken.

Der Obstbaumschnitt

Wie erziehe und forme ich Obstbäume richtig und rege sie zum Wachstum und reicher Fruchtfolge an.

Der die richtige Schnitttechnik

Der Die Schnittformen

Was passiert, wenn ich wie schneide?

Der Spalierobst schneiden

Schutz vor Schädlingen und Krankheiten

Wie man mit natürlichen Mitteln Krankheiten, Pilze und Schädlinge bekämpft.


Obstsorten

Äpfel

Äpfelbäume gibt es in allen Baumformen. Äpfel Bäume gehören zu den Rosengewächsen und gedeihen am besten auf humusreichen und lehmigen Boden.

Birnen

Birnen veredelt man meistens auf eine Quittenunterlage. Birnen gibt es auch in allen Baumformen. Sie sind wärmeliebend und können als Spalier an einer schützende Hauswand gezogen werden. Auch Birnen gehören zu den Rosengewächsen.

Kirschen

Pfirsich

Pirsiche kommen meistens als Buschbäumchen vor. Pfirsiche gedeihen gut in einem Weinbauklima.

Pflaumen und Zwetschgen

Hier gibt es die Halb und Hochstämme. Pflaumen und Zwetschgen sind nicht so anspruchsvoll und wachsen auch unter weniger guten Bedingungen.

Quitten

Quitten sind in der Mehrzahl Buschbäume. Sie brauchen Sonne und nicht zu schweren Boden.


Beeren

Sie sind lecker und sehr gesund, die Beeren aus dem eigenen Garten. Manche sind auch in der Volksmedizin bekannt und entwickeln Heilkräfte. Allerdings ist bei Ihrem Anbau im Garten einiges zu beachten.

Brombeeren

Erdbeeren

Heidelbeeren

Die Heidelbeere wächst in Wäldern mit saurem, torfigen Boden. In den Alpen gedeiht sie vereinzelt bis zu einer Höhe von 2500 m. Die Kultur Heidlebeere ist größer.

Himbeeren

Johannisbeeren

Johannisbeeren gedeihen zwar auch zwischen Obstbäumen, tragen aber wenn sie sonniger stehen mehr Früchte und der gehalt an wertvollen Inhaltsstoffen ist dann auch höher. Es gibt rote, weiße und schwarze Johannisbeeren.

Jostabeeren

Stachelbeeren

Die Vorfahren unserer Stachelbeeren und Johannisbeeren wuchsen in Auenwäldern, Lichtungen und Waldrändern in Nord- und Mitteleuropa. Deshalb sollte man ihnen auch diese Vorraussetzungen geben. Ähnliches; sonnigen oder halbschattigen Platz, gilt auch für Himbeeren und Brombeeren.
Stachelbeeren vertragen etwas mehr Schatten, werden aber in der Sonne süsser.