Gurken, empfindliches Tropengemüse
Anbau
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Gurken, Cucumis sativus, dürfen nie vor den Eisheiligen in den Garten. Dieses Kürbisgewächs braucht einen sonnigen und windgeschützten Platz. Die Aussaat erfolgt Anfang Mai, die Pflanzen werden auf der Fensterbank vorgezogen und dann Mitte Ende Mai ins Freiland gesetzt.
Da Gurken zu den Starkzehrern gehören muss dass Beet im Herbst mit Kompost und einer Mulchdecke vorbereitet werden.
Man kann diesen wärmeliebenden tropischen Pflanzen aus Hinterindien auch eine Art Fußbodenheizung bereiten. Dazu hebt man in der Mitte des Beetes einen Graben aus und fült diesen mit Pferdemist oder Kompost. Darüber schichtet man den Erdaushub mit Kompost vermischt zu einem Hügel auf. Auf dem Rücken dieses ca. 30 cm breiten Walls zieht man eine Rinne und drückt die Gurkenkerne in Abstand von 10 cm in die Erde.
Wenn man dann, nachdem das dritte bis fünfte Blatt erschienen ist, die Spitzen der Pflanzen herauskneift, wachsen so viele reich tragende Seitentriebe.
Die Pflanzen immer feucht halten und mit warmen, abgestandenen Wasser gießen. Bei Trockenheit wachsen die Pflanzen nicht und die Früchte werden bitter. Zwei bis dreimal im Jahr mit verdünnter Brennesseljauche gießen.
