Karotten und Möhren biologisch im eigenen Garten anbauen
Anbau
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Normalerweise sagt man zu den kleinen rundlichen sorten Karotten und zu den langen orangeroten Wurzeln Möhren.
Es sollte auf den Beeten niemals frischer Mist gedüngt werden; auch nicht im Herbst. Dadurch würde die Gefahr bestehen, dass sich Würmer und Fliegenmaden ansiedeln; diese sind sehr schädlich für die Möhren und Karotten.
Der Boden muss unbedingt humusreich, steinfrei und tiefgründig sein. Sandiger Boden ist ideal. In warmer, lockerer und sandiger Erde gedeihen die Pflanzen besser als in schweren und lehmigen Böden.
Über Winter sollte man deshalb eine Mulchdecke liegen lassen; die lockert den Boden etwas auf. Im Herbst kann man das Beet mit Kompost versorgen und den Mulch darüber liegen lassen. Allerdings darf im Frühjahr nur noch reifer Kompost und Holzasche (Möhren brauchen Kali, was in der Holzasche ist) in die Saatrillen gegeben werden.
Die Rillen sollten 3 cm tief sein und zwischen den Reihen sollte ein Abstand von 20 cm gelassen werden. Nachdem man gesät hat und die Erde die Samen zugedeckt hat, die Reihen mit dem Rechen wieder leicht festdrücken.
Wenn die Möhren oder Karotten aufgehen die überflüssigen Pflanzen herauszupfen, sodass die Pflanzen in einem Abstand von 3 bis 5 cm wachsen. Nur so werden sie gesund und stark.
Da die Samen nicht kälteempfindlich sind, kann man sie schon ab März säen. Wintersorten sät man ab Ende Mai bis Ende Juni. Bei gutem Wetter kann man die ersten Karotten schon nach 75 Tagen ernten; die langen Möhren brauchen etwas länger.
Man sollte die Geduld nicht verlieren, denn Möhrensamen braucht ca. 3 bis 4 Wochen bis er aufgeht.
Die Pflanzen müssen gleichmässig feucht gehalten werden. Bei großen Schwankungen zwischen Trockenheit und Nässe platzen die Früchte auf. Luftdurchlässige Mulchschichten helfen hierbei.
Während der Wachstumsperiode mit Brennesseljauche düngen.
