Sellerie

Anbau

Sellerie, Apium graveolens

Sellerie pflanzen, Sellerie anbauen

Der Boden für Sellerie, Apium graveolens muß feucht und nährstoffreich sein. Der Boden muß im Herbst mit Kompost versorgt werden und gemulcht werden. Sellerie ist kälteempfindlich und wird deshalb auf der Fensterbank oder im warmen Frühbeet im Februar/März ausgesät. Die Pflanzen werden eins bis zweimal pikiert und Mitte Mai ins Freiland gesetzt.

Sellerie braucht im Beet 40 cm Abstand. Unbedingt darauf achten, dass die Pflanzen nicht zu tief gepflanzt werden, da sie sonst keine Knollen bilden. Der obere Teil der Wurzel wird später aus der Erde ragen und bei der Pflanzung werden die Pflanzen etwas wackelig in der Erde stehen.
Während der Wachstumsperiode immer gut mit Wasser und Nährstoffen versorgen. Hier ist Düngung mit Brennesseljauche empfehlenswert. Immer eine Mulchdecke anlegen.

Ernte

Geerntet wird im Spätherbst; Oktober bis November. Man kann die Knollen auch im Keller in feuchtem Sand einschlagen. Dazu werden aber die Wurzeln engekürzt und die Außenblätter abgedreht.

Tip

Zarte Sellerieblätter kann man zum Würzen verwenden. Sellerie ist entwässernd und ist wegen seines hohen Vitamingehaltes und Mineralstoffgehaltes sehr gesund. Man kann ihn roh oder gekocht verwenden.
Sellerie wirkt harntreibend und ist besonders gesund für Rheumakranke und Gichtkranke.

Luftiger Sand wirkt vorbeugend gegen Schädlinge. Deswegen kann man auch Ackerschachtelhalmtee spritzen. Eine leichte Düngung mit aufgelöstem Kochsalz tut den Pflanzen gut.
Gute Nachbarn sind Lauch, Buschbohnen und Kohl. Er wehrt wegen seines starken Geruch die Kohlweißlinge ab.