Zuckermais

Anbau

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Zuckermais braucht viel Sonne und kräftigen, mit Kompost gedüngten Boden, und ist mit mit dem Futtermais zu verwechseln. Man kann diese stark zehrende Pflanze auch als Sichtschutz und Windschutz verwenden und anpflanzen.
Die gelben Samen werden in der ersten Maihälfte ausgesät; in 5 cm tiefe Furchen mit einem Abstand von 10 cm. Hier sät man 2 bis 3 Körner.
Es werden nur die kräftigsten Pflanzen stehen gelassen und auf 30 bis 40 cm Zwischenraum verzogen.
Zwischen den Reihen lässt man 80 cm Platz. Man sollte mindestens eine Doppelreihe aussäen, da der Mais durch den Wind bestäubt wird und deshalb die Nachbarschaft der eigenen Art braucht.
Im Sommer werden die Reihen dann etwas angehäufelt und mit Brennesseljauche und Guano gedüngt.

Ernte

Man erntet im August bis September. Die Kolben schneidet man halbreif, wenn die heraushängenden Haarbüschel sich an den Spitzen braun färben.
Die Körner müssen noch weich und milchig sein. Zuckermais wird von den Kolben abgeknabbert. Man isst ihn roh, dünstet oder grillt ihn.
Man kann ihn auch einfrieren oder süss sauer einlegen.

Tip

Zwischen die Reihen eine Decke aus halbverrottetem Kompost legen und zur Vorbeugung Schachtelhalmtee sprühen.
Gute Nachbarn sind Bohnen, Zucchini, Tomaten, Melonen, Gurken und Kartoffeln.

Mais wurde in Zentralmexiko domestiziert. Zwei Maiskolben aus Guila Naquitz, die weniger als 5 cm lang sind, wurden auf 3300 v. Chr. datiert.
Bereits 1525 wurden in Spanien die ersten Felder mit Mais bebaut, nachdem Christoph Kolumbus die Pflanze in der Karibik entdeckt und mit nach Europa brachte. Von dorther brachte er auch das Wort Mays.